Sozialauswahl

Bei betriebsbedingten Kündigungen schreibt das Gesetz die Vornahme einer Sozialauswahl vor. Arbeitgeber müssen daher die Dauer der Betriebszugehörigkeit, das Lebensalter, die Unterhaltspflichten und eine potentielle Schwerbehinderung ausreichend berücksichtigen. Der Gesetzgeber überlässt es aber dem Arbeitgeber, die richtige Gewichtung dieser verschiedenen Kriterien vorzunehmen. Zudem darf der Arbeitgeber Arbeitnehmer aus der Sozialauswahl herausnehmen, deren Weiterbeschäftigung wegen ihrer Kenntnisse, Fähigkeiten und Leistungen oder zur Sicherung einer ausgewogenen Personalstruktur im berechtigten betrieblichen Interesse liegen. Wie genau dieser Prozess gestaltet werden muss, schreibt der Gesetzgeber nicht vor, was erhebliche Gestaltungsspielräume eröffnet.

Unser Sozialauswahl Tool nutzt diese Gestaltungsspielräume und zeigt Ihnen auf, welche unterschiedlichen Ergebnisse im Rahmen einer Sozialauswahl möglich sind. Die gefühlte Unsicherheit im Rahmen von Personalabbaumaßnahmen wird Ihnen genommen, denn durch unser Tool können Sie Gestaltungsmöglichkeiten einer Sozialauswahl nutzen und im Rahmen einer Restrukturierung exakt ermitteln, welche Arbeitnehmer von betriebsbedingten Kündigungen betroffen wären.

Bei Fragen und bei Interesse schreiben Sie bitte an Restrukturierung@pwwl.de.

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